Europaprofil des Grundschule Marlishausen ist Alleinstellungsmerkmal einer Grundschule im Ilm-Kreis

Veröffentlicht am 15.01.2018 in Bildung & Kultur

Am Montag wurde die sanierte Grundschule Marlishausen übergeben. Damit endet eine zweijährige Zeit des Provisoriums. Die Schüler müssen nun nicht mehr nach Arnstadt fahren. 3,4 Millionen Euro kostete die Generalsanierung, 2,3 Millionen Euro steuerte dabei das Land aus dem Schulbauprogramm des Infrastrukturministeriums bei.

„Seit Jahren bereits pflegt die Schule ein starkes Leitbild mit Europabezug“, freut sich die SPD-Landtagsabgeordnete Eleonore Mühlbauer über den Einsatz in Marlishausen. Neben der Grundschule dort habe im Ilm-Kreis nur noch das Gymnasium „Am Lindenberg“ in Ilmenau das vom Bildungsministerium verliehene Prädikat „Europaschule“. Als solche können sich Bildungseinrichtungen bewerben, die es verstehen die Lehrplanthemen in einem europäischen Kontext aufzubereiten sowie auf Mehrsprachigkeit setzen und Völkerverständigung als Gegenstand des Unterrichts machen. Die Grundschule Marlishausen hat insgesamt 15 Partnerschulen in zwölf EU-Mitgliedstaaten – von Portugal bis Bulgarien und von Schottland bis Italien. Mühlbauer hat vor, den Europaabgeordneten Jakob von Weizsäcker nach Marlishausen einzuladen. „Ein Gespräch mit einem, der in Europa auch Entscheidungen trifft, ist immer auch ein herausragendes Erlebnis für Schüler und Lehrer“, ist die Sozialdemokratin überzeugt.

Die Grundanforderungen an Europaschulen wurden 1991 von der Kultusministerkonferenz beschlossen, die Länder, die die Bildungshoheit haben, regeln die weiteren Details der Verleihung. „Es ist wichtig, schon früh den gegenseitigen Respekt vor der Unterschiedlichkeit verschiedener Kulturen zu schulen und einen positiven emotionalen Bezug zu Europa herzustellen. Die Schule leistet dabei einen tollen Einsatz“, würdigt Mühlbauer das Engagement.

 

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