SPD-Wirtschaftspolitikerin Mühlbauer sieht vielfältiges Entwicklungspotenzial für Thüringer Porzellanbranche

Veröffentlicht am 07.12.2017 in Arbeit & Wirtschaft

„In der Thüringer Porzellanbranche liegt ein vielfältiges Entwicklungspotenzial, dass sichtbar gemacht werden muss. Sowohl als traditioneller Wirtschaftsfaktor in der industriellen Produktion und der Kreativwirtschaft, als auch für den Tourismus spielt Porzellan im Freistaat eine besondere Rolle. Darüber hinaus ist dieses mehr als 250 Jahre alte Handwerk Teil unseres kulturellen Erbes, das bewahrt werden muss.“ Das macht die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Eleonore Mühlbauer, anlässlich der heutigen Informationsreise des Wirtschaftsausschusses in die gläserne Porzellanmanufaktur Rudolstadt deutlich.

Im Rahmen ihres Besuches erhielten die Abgeordneten des Ausschusses die Möglichkeit, sich im Austausch mit Branchenvertretern über die Situation des Porzellangewerbes, die Vermarktung sowie die kulturelle Bedeutung zu informieren. Insbesondere die stärkere Vernetzung der einzelnen Manufakturen vor Ort durch ein Porzellan-Cluster und eine mögliche Unterstützung für den Förderverein „Thüringer Porzellanstraße“ e.V. zur Stärkung der kulturellen und touristischen Sichtbarkeit standen im Fokus. „Es war ein produktiver Austausch, der deutlich gemacht hat, hier kann etwas bewegt werden“, so Mühlbauer. Dies wolle man gerne im Rahmen der bestehenden Fördermöglichkeiten sowie durch Beratungsangebote weiter unterstützen.

Als nächster Schritt muss aus Sicht der SPD-Politikerin die stärkere Vernetzung der Akteure vor Ort erfolgen. Notwendig sind ein klares Ziel sowie ein stichhaltiges Konzept, um zukünftig entsprechende Unterstützungsmaßnahmen anstoßen zu können. Mühlbauer betont: „Die Förderprogramme sind da und gut gefüllt. Was wir jetzt brauchen, ist ein gutes Konzept, um aktiv werden zu können.“

 

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