Bei Gebietsreform bei den Fakten bleiben – Ilm-Kreis wird nicht geteilt

Veröffentlicht am 11.08.2016 in Kreistag

Die SPD-Landtagsabgeordnete Eleonore Mühlbauer zeigt sich angesichts der heute erschienenen Interviews von Frank Kuschel in der Lokalpresse irritiert. „Ich bin mir nicht sicher, welche Diskussionen der Kollegen in den letzten Wochen und Monaten geführt hat“, so die Sozialdemokratin. Sie stellt heraus, dass gewachsene Beziehungsgeflechte wie der LEADER-Prozess, die Regionalen Planungsgemeinschaften oder das Gewerbegebiet „Erfurter Kreuz“ selbstverständlich Berücksichtigung finden werden. Der SPD-Kreisverband Ilm-Kreis habe dabei in der Vergangenheit keinen Zweifel daran gelassen und gezielt die Gespräche gesucht, um den Ilm-Kreis als Ganzes in einer größeren Struktur weiterzuentwickeln. Die Abgeordnete verweist auch auf den jüngst gefassten Beschluss des Kreisvorstands.

Mühlbauer fordert dazu auf, sich bei Spekulationen und Kaffeesatzleserei zurückzuhalten: „Wer einen Erfolg der Gebietsreform möchte, soll nicht noch Befürchtungen zusätzlich schüren, die andere bereits verbreiten.“ Kuschel indes bleibe im Ungefähren, wenn er von „vorherrschender Blockadehandlung“ und ominösen Dritten spricht, die über andere Optionen sinnieren. „Er soll Ross und Reiter nennen, andernfalls macht er sich für weitere Verunsicherungen verantwortlich“, so die Sozialdemokratin.

Die Abgeordnete werbe insoweit dafür, die Debatte vor dem Hintergrund sinnvoller Kriterien zu führen. „Gewachsene Beziehungen berücksichtigen, entstandene Strukturen fortführen und die Menschen beteiligen“, appelliert Mühlbauer an die politischen Mitbewerber die Diskussion konstruktiv weiterzuführen.

 

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