...der neue Stadtrat steht fest

Veröffentlicht am 27.05.2014 in Allgemein

TA vom 27.05.14:

Sie zählten und zählten und zählten. Alles andere als einen leichten Job hatten am Sonntag und am Montag die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die die Briefwahlunterlagen auswerten sollten. Personell sehr knapp besetzt, mussten sie mit einer wahren Flut an Unterlagen kämpfen. Das machte sich auch bei der Bekanntgabe der Wahlergebnisse bemerkbar. Erst um 13.06 Uhr stand das vorläufige Endergebnis für die Stadtratswahl fest. Nur ganz knapp verfehlte das erstmals angetretene Bürger Projekt sein selbst gestecktes Ziel, fünf Plätze im Parlament zu erringen. Vier wurden es letztlich. Die Kandidaten sammelten aber beachtlich viele Stimmen. So hängte Ilka Siegmund (1068 Stimmen) den Spitzenkandidat der CDU, Sebastian Köhler, locker ab. Hinter seinem Namen stand in 803 Fällen ein Kreuz. Absoluter Spitzenreiter war Georg Bräutigam von Pro Arnstadt mit 1721 Stimmen, gefolgt von Jens Petermann (Linke) mit 1430 Kreuzchen. Uneingeschränkt jubeln konnte Pro Arnstadt aber nicht. Die Fraktion verlor einen Sitz, während Linke, SPD und CDU ihre Sitze halten konnten. Die FDP, die während der Auszählung immer mal wieder aus dem Stadtrat herausgefallen ist, eroberte schlussendlich doch noch einen Platz. Auch, wenn die meisten Fraktionen keine Veränderung in der Sitzezahl hinnehmen mussten, so gibt es doch einen deutlichen personellen Wechsel. Neu bei den Linken sind Mareike Graf und Judith Rüber. Bei der CDU mischt nun Torsten Pietsch mit. Mit Alexandra Eckert und Andreas Kühnel hat auch die SPD zwei Neulinge in ihren Reihen. Ebenso hat FDP-Mann Christian Stonek noch keine Stadtratserfahrung. Bei Pro Arnstadt löst ein Neuling wie Ralph Rocktäschel einen erfahrenen Stadtrat wie Rüdiger Carnarius ab. Er bleibt aber Ortsteilbürgermeister von Dosdorf und Espenfeld. Auch das Bürger Projekt mit seinen Neueinsteigern Ilka Siegmund, Helga Marz, Jörg Reddin und Markus Tempes will nun politische Erfahrung sammeln. Ob der personelle Wechsel im Stadtrat zu einem besseren Miteinander führt, bleibt abzuwarten. Wünschenswert wäre es für Arnstadt jedoch.

 

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