Drohender Stellenabbau bei Siemens Erfurt wird Thema im Landtag

Veröffentlicht am 29.10.2018 in Arbeit & Wirtschaft

 

Mit Bestürzung haben die wirtschaftspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Koalitionsfraktionen den geplanten Stellenabbau im Erfurter Siemens Generatorenwerk zur Kenntnis genommen. Dieter Hausold (DIE LINKE), Eleonore Mühlbauer (SPD) und Olaf Müller (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) setzen deshalb das Thema im Landtag auf die Tagesordnung: „Wir werden im Rahmen der nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses die Situation des Erfurter Generatorenwerks angesichts des drohenden Stellenabbaus mit einer Selbstbefassung auf die Tagesordnung setzen. Die Beschäftigten von Siemens Erfurt brauchen die Gewissheit, dass diese Entscheidung keinen Tod auf Raten darstellt.“

Ich als wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag sage: "Der nun angekündigte Stellenabbau ist ein harter Einschnitt. Ich fordere die Konzernleitung von Siemens auf, bei dem geplanten Stellenabbau auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten und stattdessen frei werdende Stellen nicht nach zu besetzen. Am wichtigsten ist es aber, dass das Generatorenwerk endlich eine zukunftsfähige Perspektive erhält. Das ist der Siemens-Konzern den verbliebenen Beschäftigten am Standort Erfurt schuldig.“

 

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