Landesregierung verfolgt Hochschulstrategie 2020 konsequent weiter – TU Ilmenau weiterhin gut aufgestellt

Veröffentlicht am 21.01.2016 in Bildung & Kultur

Die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Eleonore Mühlbauer, sieht in der heutigen Unterzeichnung der neuen Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen die konsequente Fortsetzung der Hochschulstrategie 2020: „Die Landesregierung setzt zielstrebig ihren Kurs hin zu einer Internationalisierung der Hochschullandschaft, einer stärkeren Vernetzung mit Unternehmen sowie der Verbesserung von Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit fort.“

Die gute Studien- und Forschungssituation an der Technischen Universität Ilmenau sei damit für die nächsten Jahre gesichert. „Gerade in Zusammenschau mit dem Industriegebiet Erfurter Kreuz im Norden des Landkreises ergeben sich wichtige Synergien für die weitere positive Entwicklung des gesamten Ilm-Kreises“, so die Abgeordnete. Die Technische Universität sei ein Kompetenzzentrum, auf das die Wirtschaft vor Ort zugreifen kann – gerade mit Blick auf das Industriegebiet Erfurter Kreuz.

Auch die Vorgaben der Hochschulstrategie 2020 zu guten Arbeitsbedingungen würden in den Ziel- und Leistungsvereinbarungen berücksichtigt. „Der Dauer von befristeten Arbeitsverhältnissen soll im Interesse des wissenschaftlichen Personals Rechnung getragen werden. Ob Arbeitsverhältnisse mit Befristung eingegangen werden, soll künftig unter anderem davon abhängig sein, ob Qualifizierungsziele erreicht werden können. Das schafft Planungssicherheit und berechenbare Karriereperspektiven.“ so Mühlbauer.

Hintergrund: Gemäß der Hochschulrahmenvereinbarung IV reicht das Land ein 90-prozentiges Grundbudget an die Thüringer Hochschulen aus. Das verbleibende zehnprozentige Leistungsbudget ist an die Erreichung Ziel- und Leistungsvereinbarungen gekoppelt, die mit den Hochschulen individuell festgelegt und heute unterzeichnet wurden.