Mehr Frauen in die Politik!

Veröffentlicht am 10.04.2018 in Gleichstellung

Am heutigen Dienstagabend laden die weiblichen Mitglieder des Arnstädter Stadtrats zu ihrem jährlichen Frauenempfang. Die Einladung enthält nicht ohne Grund ein Zitat der Sozialdemokratin und AWO-Gründerin Marie Juchacz, die als erste Frau als frei gewählte Abgeordnete vor einem deutschen Parlament sprach. „Ihre Anrede des Plenums ‚Meine Herren und Damen‘ am 19. Februar 1919 wurde dem Protokoll der Weimarer Nationalversammlung nach mit Heiterkeit der Herren quittiert“, berichtet die SPD-Landtagsabgeordnete Eleonore Mühlbauer. Sie freut sich, dass „100 Jahre Frauenwahlrecht“ das Thema des diesjährigen Frauenempfangs ist. „Dies ist ein Meilenstein für die politische Gleichberechtigung gewesen. Die Reaktion der Herren Abgeordneten seinerzeit zeugt aber auch davon, dass noch ein weiter Weg für eine echte Gleichstellung der Frau zu gehen war – rechtlich und in ihrer gesellschaftlichen Stellung“, so Mühlbauer weiter.

Die Sozialdemokratin sieht es aber auch nach wie vor als wichtig an, auf dieses Jubiläum hinzuweisen: „Wir beobachten bis heute, dass sich deutlich weniger Frauen für politische Ämter aufstellen lassen als Männer. Im Bundestag im letzten Jahr ist der Anteil weiblicher Abgeordneter auf den Stand von vor zwanzig Jahren gesunken.“ Sie ist dankbar, dass etwa auch die Landeszentrale für politische Bildung seit Montag eine Reihe zur Thematik veranstaltet, darunter auch eine Diskussionsrunde für Schüler. „Wir müssen häufiger und intensiver darüber reden, wie wir mehr Frauen in die Politik bekommen. Gleichstellung und Mitbestimmung bedeutet nicht nur, gleichberechtigt mitwählen zu können, sondern genauso gleichberechtigt Politik mitzugestalten“, so die Abgeordnete.

Bis zum heutigen Tag sei es wichtig, sich einzubringen und mitzumachen. Deswegen ruft Mühlbauer insbesondere auch alle Frauen auf, am Sonntag zur Landrats- und Bürgermeisterwahl zu gehen und ihre Stimme abzugeben: „Nutzen Sie das Recht, für das so lang und vielen Generationen von Frauen erstritten wurde und gehen Sie wählen!“

 

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