Solarworld-Insolvenz: Energiebranche hat Zukunft – Standort Arnstadt bietet die besten Voraussetzungen

Veröffentlicht am 11.05.2017 in Umwelt & Energie

„Die Solarwirtschaft ist auch weiterhin eine Zukunftsbranche“, konstatiert die SPD-Landtagsabgeordnete Eleonore Mühlbauer trotz des angekündigten Insolvenzantrags des Solarworld-Mutterkonzerns, „in Arnstadt haben wir einen guten Standort, hochqualifiziertes Fachpersonal und bestens ausgestattete Fertigungshallen und Maschinen“. Mit der TU Ilmenau im Verein sei der Ilm-Kreis eine Innovationsregion, die ihresgleichen sucht. Mühlbauer verweist auch auf die Vorhaben der rot-rot-grünen Koalition: „Bis 2050 wollen wir hundert Prozent des elektrischen Stroms im Freistaat aus erneuerbaren Energien gewinnen. Das gelingt nur, wenn wir die Solarbranche weiter stärken. Dazu wollen wir auch die Wertschöpfung in der Produktion vor Ort.“ Derzeit prüfe die Konzernmutter von Solarworld, ob ein Insolvenzantrag auch für die Produktionsstätte in Arnstadt gestellt werden müsse. „Da das Werk am Erfurter Kreuz eine eigene Gesellschaft ist, müssen wir erst einmal abwarten, ob es auch hier zur Zahlungsunfähigkeit kommt“, so Mühlbauer.

Die SPD-Abgeordnete stehe heute schon im engen Kontakt mit dem Wirtschaftsministerium und der IG Metall, um vorbereitet zu sein, nachhaltige Lösungen für die Beschäftigten in Arnstadt zu finden. „Es geht insbesondere um die Angestellten des Unternehmens, rund 1.000 Existenzen könnten bedroht sein“, so Mühlbauer. Für die Stadtratssitzung im Juni kündigt sie eine aktuelle Stunde an.

An die Adresse der Bundesregierung und der EU-Kommission richtet sie den Appell, stärker gegen die Billigkonkurrenz aus Asien vorzugehen. Insbesondere die chinesische Regierung verstoße mit ihren massiven staatlichen Subventionen gegen international gültige Regeln der Welthandelsorganisation (WTO). „Wir müssen faire Wettbewerbsbedingungen nicht nur innerhalb der Europäischen Union, sondern weltweit durchsetzen“, konstatiert Mühlbauer.

 

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