30.07.2019 in Arbeit & Wirtschaft

Wirtschaftspolitikerin Eleonore Mühlbauer (SPD): Der immer gleiche Fehler im System

 

In einer Sondersitzung des Forschungsausschusses im Bundestag wird die Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) heute dazu befragt, warum sich die Ministerin für einen Standort in der Nähe ihres Wahlkreises entschieden hat. Bei der Abstimmung einer Expertenkommission über die Standortwahl für die „Forschungsfertigung Batteriezelle“ habe sich Karliczek über die Empfehlung der Kommission hinweg gesetzt und verkündet, dass Münster Hauptforschungsstandort werden solle.

 

„Das hat natürlich Geschmäckle, wenn die Ministerin für ihren Wahlkreis und gegen die Meinung der Expertenkommission entscheidet. Noch mehr ärgert mich aber, dass es zahlreiche Beschlüsse gibt, dass der Osten der Bundesrepublik stärker und bevorzugt Berücksichtigung bei solchen Standortfragen findet. Das ist hier alles ignoriert worden“, so die Sprecherin für Wirtschaft und Forschung der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Eleonore Mühlbauer.

 

„Das ist der immer gleiche Fehler im System, wenn es im Vorfeld zahlreiche Bekundungen gibt, den Osten zu stärken und am Ende doch alles bleibt, wie es ist. Auch in dieser Angelegenheit scheint der Ostbeauftragte der Bundesregierung seinen Auftrag nicht ernstgenommen zu haben oder er weiß sich nicht durchzusetzen“, so Mühlbauer weiter.

 

Zudem verweist Eleonore Mühlbauer darauf, dass Thüringen die besten Voraussetzungen habe, da die Hochschulen in Jena und Ilmenau schon lange an der Batterieforschung arbeiten. Außerdem sei der chinesische Batteriefabrikant Catl der beste Beweis, dass sich Thüringen im Wettbewerb behaupten kann. „Wir können auf Bundesebene gern noch einmal die Standortvorteile unseres Freistaates vorstellen, denn wir haben ausgezeichnete Bedingungen. Und meines Wissens hat unser Wirtschaftsminister das beim aktuellen Fall auch deutlich gemacht“, so die Sozialdemokratin.

 

25.01.2019 in Arbeit & Wirtschaft

Unternehmensbesuche

 

Am Donnerstag, 17.01.2019 hat die Abgeordnete Eleonore Mühlbauer mit der Staatssekretärin für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Valentina Kerst verschiedene Unternehmen in Ilmenau besucht. In Gesprächen mit den Geschäftsführern der Ifesca GmbH und der EasternGraphics GmbH sowie dem Generalbevollmächtigten der Firma BINZ informierten sie sich über Unternehmensstruktur, Produkte und Arbeitsabläufe.

29.10.2018 in Arbeit & Wirtschaft

Drohender Stellenabbau bei Siemens Erfurt wird Thema im Landtag

 

 

Mit Bestürzung haben die wirtschaftspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Koalitionsfraktionen den geplanten Stellenabbau im Erfurter Siemens Generatorenwerk zur Kenntnis genommen. Dieter Hausold (DIE LINKE), Eleonore Mühlbauer (SPD) und Olaf Müller (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) setzen deshalb das Thema im Landtag auf die Tagesordnung: „Wir werden im Rahmen der nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses die Situation des Erfurter Generatorenwerks angesichts des drohenden Stellenabbaus mit einer Selbstbefassung auf die Tagesordnung setzen. Die Beschäftigten von Siemens Erfurt brauchen die Gewissheit, dass diese Entscheidung keinen Tod auf Raten darstellt.“

Ich als wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag sage: "Der nun angekündigte Stellenabbau ist ein harter Einschnitt. Ich fordere die Konzernleitung von Siemens auf, bei dem geplanten Stellenabbau auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten und stattdessen frei werdende Stellen nicht nach zu besetzen. Am wichtigsten ist es aber, dass das Generatorenwerk endlich eine zukunftsfähige Perspektive erhält. Das ist der Siemens-Konzern den verbliebenen Beschäftigten am Standort Erfurt schuldig.“

26.09.2018 in Arbeit & Wirtschaft

SPD Landtagsabgeordnete Mühlbauer sichert Unterstützung der Firma Horn & Bauer Folientechnik zu

 

Die Firma Horn & Bauer Folientechnik feiert 25 Jahre Bestehen des Standortes Wümbach. Die Zukunft an diesem Standort, an dem schon 40% Recyclingmaterial verarbeitet werden, soll aber deutlich auf Forschung, Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien im Bereich der Digitalisierung liegen. „Sollte Herr Bauer und das Unternehmen diesbezüglich Hilfe benötigen, stehe ich jederzeit zur Verfügung.“, so Mühlbauer. Herr Bauer blickte auf die ereignisreiche Firmengeschichte zurück und hob die positive Entwicklung des Unternehmens, allen voran des Standortes Wümbach, vor. Er führte unter anderen Frau Mühlbauer und weitere Gäste durch den Betriebsstandort, der derzeit 55 Mitarbeiter beschäftigt. Probleme sind dennoch da, wie Fachkräftemangel und nicht besetzte Ausbildungsplätze.

17.07.2018 in Arbeit & Wirtschaft von SPD Ilm-Kreis

Stellungnahme des Bundestagsabgeordneten Christoph Matschie, zur Tarifflucht von „real“

 

Die Metro-Tochter real hat sich aus dem Flächentarifvertrag des Einzelhandels verabschiedet. Im Vorfeld haben die Beschäftigten über einen Zukunftstarifvertrag seit 2015 schon auf Tariferhöhungen und das Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichtet, um dem Arbeitgeber entgegenzukommen und ihm zu ermöglichen Investitionen zu tätigen. Dies macht die Entscheidung, den Flächentarifvertrag zu verlassen, noch dreister. Die Tarifflucht bedeutet, für rund 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Deutschland, im Schnitt 24 Prozent weniger Lohn. In Thüringen betrifft dies immerhin zirka 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verteilt auf 4 Standorte.

Wir als Sozialdemokraten setzen uns für angemessene Löhne in unserem Land ein und werden solch ein Unternehmensgebaren nicht einfach hinnehmen. Im Moment wird daran gearbeitet die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen zu vereinfachen, denn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen angemessen bezahlt werden und benötigen ordentliche Arbeitsbedingungen.

Wenn real unwidersprochen so mit Beschäftigten umgehen kann, dann könnte das erst der Anfang sein. Andere Handelsketten könnten dem Negativbeispiel real folgen. Das müssen wir verhindern.

Ich stelle mich in dieser Auseinandersetzung an die Seite von ver.di und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von real und hoffe auf ein Einlenken der Metro-Tochter.

SPD-Bürgerbüro Arnstadt

In meinem Bürgerbüro in der Erfurter Straße 37 in Arnstadt steht Ihnen Frau Alexandra Eckert als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie nimmt gern Ihre Anliegen auf. Bürgersprechstunden, zu denen Sie mit mir persönlich in Kontakt treten können, werden auf der Website angekündigt und können Sie der Presse entnehmen. Für eine individuelle Terminvereinbarung rufen Sie gern an.

Sprechzeiten:
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